Wie alt ist ein Hund in Menschenjahren?

Die ganze Woche überlege ich schon ein bisschen krampfhaft, worüber ich bloggen könnte. Normalerweise fällt mir ständig ein Thema ein, derzeit ist mein Kopf jedoch ziemlich mit Weihnachtsgeschenken, Adventsmusik und Keksen erfüllt. Glücklicherweise flatterte mir gestern eine Fachzeitschrift ins Haus, in dem „unser“ ehemaliger Professor der Kleintierklinik in Hannover seine neuesten Erkenntnisse zur Altersberechnung beim Hund, bezogen auf Mensch UND GEWICHT veröffentlicht hat*.

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Bestattung von Haustieren

Wenn es um Aktualität ginge, müsste ich heute darüber bloggen, wie wir versuchen unsere Hühner vor der Vogelgrippe schützen. Aber ich bin so genervt vom Anbringen von Plastikplanen, kleinmaschigen Netzen und unglücklichen, eingesperrten Hühnern, dass ich dieses Thema hier einfach ignoriere. Mein Beileid an alle anderen Hühner und deren Halter.

Und beim Thema Beileid bleibe ich heute einfach (passt ja auch irgendwie mit Totensonntag), erreichte mich doch vor einiger Zeit diese kryptische WhatsApp-Nachricht meiner Mutter:

Lis hat ihren Hund ins Meer geschüttet. Er badete so gerne!

Das Bild dazu brauchte eine Ewigkeit zum Laden und währenddessen überlegte ich, was das wohl bedeuten soll. Wie schüttet man einen Hund ins Meer? Hat da die Spracherkennung einen Fehler gemacht?

Die Asche eines Hundes wird im Meer verstreut.

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Herdenschutzhund – kein Hütehund

Schafe beschützt vom Herdenschutzhund

Wer fürchtet sich vorm bösen Wolf? – Ich nicht, aber ganz sicher einige Schafe und auch Rinder bei uns in der Region zwischen Elbe und Weser. Hier wird der Wolf allmählich wieder heimisch, ein Wolfspaar hat sich bereits angesiedelt und erfolgreich Junge aufgezogen. Grundsätzlich finden die Wölfe in dieser wildreichen Region genug „wilde“ Nahrung, so dass sie sich nicht an Nutztieren vergreifen müssen. Leider tun sie das aber trotzdem in zunehmendem Maße, was ihnen nicht gerade Sympathien einbringt und den Wolfsgegnern reichlich frisches Fleisch ähhh frische Argumente liefert. Ich stelle mir vor, dass sich ein Wolf vor einer eingepferchten Herde Schafe oder Rinder fühlt wie ein Pauschaltourist am All-you-can-eat-Buffet: Maßlos. Und genauso verhält er sich dann auch. Er reißt unnötig viele Schafe, weil sie ihm ja nicht entwischen können und weil sie nun mal so leicht und lecker vor seiner Nase herumstehen (Das entspricht den vielen, noch fast vollen Tellern, die bei all-inklusive Reisen häufig wieder in die Küche und damit in den Müll wandern). Das bedeutet aber viel Leid für die Schafe/Rinder und damit auch für die Halter. Entschädigung finanzieller Art gibt es nur, wenn zuvor wirkungsvolle Maßnahmen zur Wolfsabwehr ergriffen wurden. Aber was ist eine wirkungsvolle Maßnahme?

Herdenschutzhund versus Hütehund

In diesem Zusammenhang fällt neben wolfssicheren Zäunen häufig auch der Begriff Herdenschutzhund. Zuerst habe ich darüber so hinweg gelesen und in meinem Hirn spulte sich die bekannte Gleichung  Schaf+Hund=Hütehund ab. Aber bei genauem Hinsehen bzw. Hindenken fiel mir auf, dass mit einem Herdenschutzhund sicher kein niedlicher Bordercollie gemeint ist. Tatsächlich handelt es sich um einen ganz anderen Hundetyp, und zwar so ziemlich um das genaue Gegenteil eines Hütehundes. Weiterlesen… →

Fledermaustollwut

Tollwütige Katze?

Wenn ich abends mit dem Hund gehe, flattern häufig kleine Fledermäuse über uns hinweg. Ich habe mir darüber noch nie Sorgen gemacht, schließlich halten die Fledertiere genügend Abstand und dass sich eine versehentlich in meinem Haar verfangen würde, hielt ich für ausgeschlossen. Die Flattermänner haben doch so ein präzises Ultraschall-, Echolot-, Radar- oder was-auch-immer- für psysikalische-Schwingungen-System, mit dem sie einen genau orten können. Neulich kreiste Batman allerdings bedrohlich nah um meinen Kopf und einige Tage später lag ein kleiner, toter Kerl vor unserer Tür. Fledermaustollwut, schoss es mir alarmierend durch den Kopf. War nicht gerade irgendwo in Norddeutschland eine Frau von einer tollwütigen Fledermaus gebissen worden? Weiterlesen… →

Schrullige Katzen oder was ist an Heu bloß so gemütlich?

Vor einiger Zeit habe ich Gräser aus dem Kräuterbeet gezupft und aus welchem Grund auch immer auf der Terrasse liegen lassen. Nicht mitten im Weg natürlich, eher so an der Seite, aber irgendwie haben es diese Gräser nie auf den Kompost geschafft, sondern trockneten langsam vor sich hin.

Eines Tages war dann ein kleines Nest daraus entstanden, in das sich der große Kater bei jeder Gelegenheit legte.

Dieser Kater liebt es im Heu zu liegen Weiterlesen… →

Parasiten-Party

Parasiten sind lästig und nicht nur die Parasiten, auch das Gerede darüber und die ständige Werbung über Antiparasitika ist lästig und das Dran-Denken an Entwurmung und so weiter ist sowieso lästig.

Aus genau diesem Grund hat Merial jetzt eine etwas andere Kampagne gestartet hat, um Tierbesitzer quasi „spielerisch“ über dieses Thema zu informieren und zu sensibilisieren (und warum das nötig ist, habe ich hier bewiesen…).

Ich kann nur empfehlen, sich mal anzuschauen, was Anita Peitschenwurm und die Hakenwurm-Gang so treiben. Ich finde es ganz witzig und informativ, auch wenn der Titelsong sicher kein Hit auf meiner Party wird…

Hmmm. Nachdenklich macht es doch und ich frage mich schon: Trügt der ruhige Schein und in Wirklichkeit tobt hier eine Party???

Hund schläft im Gras

Viele Grüße und viel Spaß auf euren Sommerpartys!
Uta