Küken schlüpfen

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Fakten rund um das Schlüpfen von Hühnerküken

  • Bereits einen Tag vor dem Schlüpfen kann man das Küken im Ei piepsen hören.
  • Auf dem Schnabel besitzt jedes Küken einen Hornhöcker, den so genannten Eizahn. Mit diesem kann das Küken die Eierschale von innen aufbrechen. Der Eizahn verschwindet kurz nach der „Geburt“.
  • Wenn die Schale im Kopfbereich an mehreren Stellen aufgebrochen ist, stemmt das Küken die Beine nach unten und bricht so das Ei komplett auf.
  • Küken sind Nestflüchter, sie kommen also bereits mit Federn auf die Welt, öffnen sofort die Augen und können sich selbstständig fortbewegen. In den ersten Tagen sind sie jedoch sehr kältempfindlich und verbringen die meiste Zeit unter der Glucke.
  • Am ersten Lebenstag können sich die Küken noch von ihren Reserven aus dem Dottersack ernähren. Auf dieser Grundlage erlaubt es auch die Tierschutztransportverordung Küken direkt nach dem Schlupf unter speziellen Klimabedingungen bis zu 60 Stunden zu transportieren.
  • Die Küken ahmen die Nahrungsaufnahme der Glucke nach. Diese präsentiert den Küken das Futter und zerkleinert es auch.
  • Besonders am Anfang sollte der Eiweißgehalt des Futters erhöht sein. Ideal ist gekochtes Eiweiß oder Magerquark. Auch Haferflocken (eventuell in der Küchenmaschine zerkleinert), Hirse, Weizen & Co werden gerne gefressen. Im Handel sind auch spezielle Kükenfutter erhältlich. Einigen dieser Futtermitteln sind medizinisch wirksame Substanzen gegen Keime oder Parasiten zugesetzt.
  • Die Küken benötigen jederzeit frisches Trinkwasser. Aber Achtung: das Wasser muss so gereicht werden, dass die Küken nicht ertrinken können!

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